Über sechs Prozent Marktanteil ist das Ziel

WallDecaux sieht deutliches Wachstum in Deutschland

WallDecaux, Out of Home Marktleader in Deutschland, rüstet auf und sieht große Wachstumschancen vor allem im digitalen Bereich und in neuen Allianzen. Das sagt WallDecaux-Vertriebsvorstand Andreas Prasse im Branchenblatt Horizont.

 Die Voraussetzungen für weiteres Wachstum sind nicht schlecht. Das größte Plus für die Außenwerbung liegt in der zunehmenden Fragmentierung der Märkte. Prasse: „Während andere klassische Medien verlieren, sind die Reichweiten von OoH absolut stabil und steigen sogar.“

Hinzu kommen die Chancen aus der Digitalisierung. „2015 wird es darum gehen, digitale Werbeträger auch auf die Straße zu bringen, was unseren Kunden im Hinblick auf Kreation und Flexibilität völlig neue Möglichkeiten bietet“, sagt der WallDecaux-Mann.

Alles bestens also? Sicher nicht. Die Außenwerber leiden seit Jahren unter den gleichen Problemen. Da sind zunächst einmal die Werbeagenturen, die dem Medium vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit schenken. Prasse: „Wir müssen ja leider zur Kenntnis nehmen, dass die jungen Kreativen fast nur noch in Online- und Bewegtbildkategorien denken.“ Noch schwerer wiegt, dass OoH in den großen Mediadebatten nur eine weitgehend unbeachtete Nebenrolle spielt. Das Medium braucht dringend mehr Schwung im Gattungsmarketing. Auf die Frage, ob WallDecaux hier nicht mit dem Erzkonkurrenten Ströer gemeinsame Sache machen müsse, antwortet Prasse: „Gehen Sie mal davon aus, dass Sie 2015 einiges von uns zu diesem Thema hören werden.“

Der Start ins neue Jahr hat schon mal ganz gut geklappt. Beim HORIZONT Medienkongress trat Prasse gegen Vertreter von TV, Radio, Print und Online in einer Art Pitch an, bei dem eine Jury die einzelnen Auftritte bewertete. Souveräner Sieger der Abstimmung: Andreas Prasse.

Quelle: Horizont Deutschland

vorheriger Artikel | nach oben | zur Startseite | nächster Artikel