Die Moderevolte hat 2 Buchstaben

2009: H&M

Der Durchbruch von H&M in Österreich, im deutschsprachigen Raum sowie in Frankreich und Italien ist auch der Durchbruch eines neuen Stadtmobiliars: City Light.

Von Anfang an setzt die schwedische Modekette auf massive Bewerbung im öffentlichen Raum.

Mode wird zur Demonstration. Die Sujets: jeweils attraktive Models, teilweise in gewagten Posen. Trendige Mode. Ein Slogan: H&M. Und knallgroß: Der Preis. Leistbar. Sexy. Near the POS.

Ein unschätzbarer Vorteil von Out of Home.

H&M dominiert über Jahrzehnte die City Light-Landschaft. Nutzt die häufigen Kollektionswechsel im Rhythmus der Sujetwechsel. Eine neue Dynamisierung im Out of Home entsteht, in der gewohnten Dramatisierung: Mode, Model, Preis.

Sukzessive weitet H&M die Formate aus: Rollingboard, Großfläche, Megaboard. Die Platzierung erfolgt gezielt. Dort, wo H&M mit den Outlets vertreten ist. Wieder ein Vorteil des Out of Home: Zielgenaue Platzierung im Umfeld. Und: Öffentlicher Diskurs. Recognitionwerte von 47 % am Plakat und 45 % am City Light sind Beleg dafür.

Mehrfach wird H&M mit Poster-Awards ausgezeichnet. H&M zieht eine ganze Reihe von weiteren Mode-Labels auf das Medium nach: Mango, Intimissimi, Calzedonia.

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