Vom Plakat zum digitalen Multifunktionsmobiliar

Die Stabilität der Marktpräsenz, die noch ausbaufähig erscheint, liegt an der hohen Flexibilität und Innovationsbereitschaft der Branche. Aus klassischen Plakatgroßflächenanbietern sind Urban Media-Unternehmen geworden, die eine breite Palette von Medien, Trägern und Inszenierungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum bieten.

Parallel zur Transformation des Out of Home-Marktes hat sich der Open Space als öffentlicher Raum deutlich verändert: zum klassischen Kommunikations- und Interaktionsraum. Dazu kommt die Bündelung in den Städten und Agglomerationen.

Österreichs Städte wachsen überdurchschnittlich rasch, Wien wird in im Jahr 2029 bereits eine 2-Millionen-Stadt sein, jährlich kommen netto 30.000 bis 35.000 Menschen hinzu. Ähnlich verhält es sich mit dem Agglomerationsgürtel rund um Wien, ähnlich dynamisch wachsen auch die Landeshauptstädte wie Graz, Linz, St. Pölten, Salzburg, Klagenfurt, Innsbruck und die Vorarlberger Industriezone.

Umsatz steigend
Im Jahr 2015 setzte die österreichische Out of Home-Branche ein Gesamtvolumen von 256 Millionen € um. Innerhalb der Werbeträger hat das klassische Papiergroßflächenplakat immer noch eine bedeutsame Stellung, wird aber laufend um- bzw. abgebaut und qualitativ aufgewertet: Beleuchtungen, Monostellen oder Umbau in Rolling Boards.

Die Desinvestition und das Upgrading im klassischen Papierplakat gehen weiter. Seine Funktion als Begleitmedium und flächendeckender Eyecatcher wird dank gestiegener Mobilität auch in kleinstädtischen und ruralen Gebieten aber nie verlieren.

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