Mit Effizienz aber mit Augenmaß

„Out of Home Austria“ plädiert für Vernunft bei Wahlwerbung auf Mobil-Flächen

„Das Plakat ist unbestritten eines der effizientesten Instrumente in der Wahlwerbung: insbesondere auf Großflächen im und an hochfrequentierten Standorten. Das beweisen sämtliche Markt- und Meinungsforschungsstudien und nicht zuletzt das enorme Interesse der wahlwerbenden Parteien an den besten Standorten“, so KR Karl Javurek, Präsident des Vereins „Out of Home Austria“, der Interessensgemeinschaft der österreichischen Außenwerbewirtschaft.

„Wir sind aber gleichzeitig für Augenmaß und Zurückhaltung bei den sogenannten mobilen Großflächen im Format 16 und 24 Bogen, wo zum Teil Wildwuchs zu konstatieren ist. Wir haben Verständnis für die Restriktionen seitens mancher Gemeinden – wie etwa Wien und Salzburg. Schließlich geht es auch um Sicherheit und letztendlich um die Pflege des Ambientes. Generell aber sind wir gegen Werbeverbote – Werbung ist Bestandteil demokratischer Kultur und der Marktwirtschaft. Und letztendlich auch Garant für Meinungsvielfalt.“

Seitens der österreichischen Out of Home-Wirtschaft wird es deshalb keine Proteste gegen Restriktionen bei mobilen Plakatflächen geben. Javurek weiter: „Das ist ausschließlich Sache der Gemeinden. Und zuletzt haben ja auch Parteien signalisiert, dass sie von sich aus auf Mobilflächen verzichten. Der österreichische Außenwerbemarkt ist sehr stark entwickelt  und vor allem in den letzten Jahren  wurden hohe Beträge in die Optimierung der Netze investiert. Im Zuge dessen ist es auch zu einer Reduktion von Stellen zu Gunsten der Standortqualität  gekommen.
Aus Sicht der Außenwerbewirtschaft bedarf es daher keiner zusätzlichen mobilen Werbeflächen in Wahlzeiten, wie es in den letzten Jahren überhandgenommen hat.

vorheriger Artikel | nach oben | zur Startseite | nächster Artikel