Out of Home mit Rekordvolumen in Deutschland

1,7 Milliarden Bruttoumsatz, Radio überholt, 5,9 % Marktanteil

Out of Home wächst in Deutschland so rasch wie noch nie - dynamisiert durch DOOH und die verstärkte Mobilität vor allem im innerurbanen Raum. Trotz starkem Wettbewerbs und Fragmentierung konnten die Marktanteile erhöht und erstmals Radio überholt werden.

Die deutsche Aussenwerbung setzt ihren seit Jahren ungebrochenen Wachstumskurs mit einer starken Leistung fort: Out of Home schließt das Werbejahr 2015 mit einem Zuwachs von knapp 10 Prozent auf nunmehr 1,7 Milliarden Euro Bruttoumsatz (Nielsen Werbetrend). Erst vier Jahre zuvor hatte das Medium erstmals in seiner Geschichte die Milliardengrenze überschritten, nun rückt bereits die 2-Milliarden-Marke heran – das Wachstum von Out of Home gewinnt zunehmend an Dynamik.

Das Votum der Werbekunden fällt deutlich aus: Rund 150 Millionen Euro haben sie 2015 zusätzlich in die Aussenwerbung gesteckt, weit mehr, als sie in Radio oder auch Online „on top“ investiert haben. Out of Home profitiert damit nach TV am stärksten vom insgesamt leicht gestiegenen Gesamtvolumen wie auch von den Umschichtungen der Werbebudgets aus anderen Medien. Mit einem Anteil von 15,6 Prozent am Gesamtzuwachs avanciert die Aussenwerbung zur zweitstärksten Wachstumskraft im deutschen Werbemarkt.

Die steigende Relevanz von Out of Home für die Werbung treibende Wirtschaft dokumentiert die Entwicklung der Marktanteile. Seit 2010 hat Out of Home zwei Prozentpunkte hinzugewonnen, ebenso viele wie der langjährige „Shootingstar“ Online. Zugleich zieht OOH mit nun 5,9 Prozent Marktanteil erstmals an Radio vorbei.

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