AFA JCDecaux setzt auf Interaktion

Kooperation mit PowaTag in Dänemark

In Dänemark setzt Außenwerber AFA JCDecaux nun verstärkt auf interaktive Elemente. Eine Kooperation mit PowaTag ermöglicht neue interaktive Out-of-Home-Kampagnen und macht die dänische Außenwerbung zudem fit für die nahende bargeldlose Zeit in Dänemark.

So wie Visual Shazam seine QR Codes mit diversen Möglichkeiten ausstattet bietet auch PowaTag diverse Möglichkeiten für Retailer, Außenwerber und Werbungtreibende.

Mit Powa Technologies hat der dänische Außenwerber nun eine App im Portfolio, mit der sich prinzipiell jedes Shopping Window in eine 24/7 Retail-Fläche verwandeln lässt. Künftig werden Passantinnen und Passanten Produkte durch einfaches Scannen spezialisierter Tags mit ihren Smartphones einfacher einkaufen oder an DooH-Aktionen von Werbungtreibenden reagieren können. Auf tausenden Plakaten und CLPs an Bushaltestellen und anderen Orten sollen die Tags installiert werden.

Die Plattform PowaTag nutzt eine Kombination von Technologien, einschließlich nach BLE arbeitende Bluetooth Beacons, digitale Audio-Wasserzeichen, visuelle Tags und Embedded Social Media-Links. Mehr als 1.200 globale Marken sind aktuell Partner von PowaTag.

PowaTag interagiert mit jeder Form von Medien, damit Benutzer Kӓufe und andere Transaktionen in wenigen Klicks abschließen kӧnnen. Entsprechend vielfältig sind die Anwendungsmöglichkeiten. Ein weiterer Partner von Powa ist die Danske Bank, die PowaTag seit kurzem bei Mobile Payment nutzt. Die freie Banking App MobilePay wird inzwischen von mehr als zwei Millionen Dӓnen verwendet.

Damit macht sich das Land zum Vorreiter für Mobile Payment, Kredikarten-Nutzung und andere alternative Bezahlarten. Entsprechend interessant ist die Einbindung von PowaTag auch für die digitale Außenwerbung. Zusammen mit PowaTags Partnerschaft via MobilePay bedeutet der Deal, dass laut Außenwerber ein Publikum von mehr als 2 Millionen Dänen erreicht werden kann – bei einer Einwohnerzahl von insgesamt 5,6 Millionen Menschen eine bedeutende Reichweite. Heute besitzen mehr als 85 % der Dänen ein Smartphone. Aktuell nutzen 58 % der Dänen ihr Smartphone zum Einkaufen. Der Onlinehandel sah im Jahr 2014 einen Umsatz-Boom von 54,5 Milliarden Dänischen Kronen (DKR) – ein Anstieg von 31 % seit dem Jahr 2012.

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