Zürich rüstet auf

Bildschirme und leuchtende Drehsäulen werden installiert

Der Stadtrat hatte im Frühling entschieden, digitale und rotierende Aussenwerbung auf öffentlichem Grund zuzulassen. Nun wurden die Baugesuche des Amts für Städtebau für 30 Anlagen bekanntgegeben.

Bei neun Gesuchen gehts um freistehende Werbebildschirme mit 1,83 Meter Durchmesser, bei 21 um drehbare und beleuchtete Plakatsäulen. Was Werbebildschirme können, haben die Bahnkunden im Zürcher Hauptbahnhof sehen beziehungsweise hören können. Dort wurden Passanten plötzlich vom Bildschirm angesprochen. Es handelte sich um eine interaktive Tourismuskampagne.

1,2 Millionen Mehreinnahmen
Wer das Rennen gemacht hat und die 30 Anlagen betreiben darf – Platzhirsch APG oder Konkurrent Clear Channel – ist noch nicht entschieden. Die Stadt verspricht sich durch die Vermietung des öffentlichen Raums für Werbezwecke Mehreinnahmen von mindestens 1,2 Millionen Franken im Jahr. Losgehen soll es Anfang 2016.

Als Standorte wurden vor allem publikums- und verkehrsintensive Plätze wie der Bahnhofplatz oder das Bellevue gewählt. Weitere Schwerpunkte liegen in Zürich-West und Oerlikon.

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