AFA JCDecaux erobert dänische Bahnhöfe

JCDecaux kann ein neues landesweites DooH Netzwerk an bis zu 300 Bahnhöfen ausrollen

Noch im Dezember 2015 konnte die dänische Tochtergesellschaft des weltgrößten Außenwerberkonzerns einen neuen Vermarktungsvertrag mit den beiden dänischen Bahnbetreibern DSB und Banedanmark abschließen, der für den Außenwerber eine starke Basis im Bereich Digital-out-of-Home sowie weiterer analoger und digitaler Medien bedeutet.

Seit Januar 2016 hält AFA JCDecaux nun die Vermarktungsrechte an allen Bahnhöfen in Dänemark. Zusammengenommen sind dies mehr als 300 Bahnhöfe in ganz Dänemark. Daraus will man nun ein neues landesweites DooH Netz formen.

Damit drückt JCDecaux in dem Land gleich zum Beginn des neuen Jahres das Gaspedal durch – nachdem AFA JCDecaux schon während 2015 seine Stellung auf dem dänischen Markt festigen konnte.

Ein sehr wichtiger Vertrag, der 2015 hinzukam, war der über weitreichende DooH-Werberechte in der Stadt Kopenhagen. JCDecaux hatte diese exklusive Street Furniture Lizenz, die für 645 Bushaltestellen gilt, an denen eine nicht näher bezeichnete Anzahl von DooH Screens ausgerollt werden. Laufzeit dieses Kontrakts: 15 Jahre.

Auch die jetzt neu hinzugekommenen Werberechte an de facto allen Bahnhöfen des Landes werden zu einem Ausbau von JCDecauxs Digital-out-of-Home Netzwerk in Dänemark führen. Wie viele und welche Screens neu hinzukommen, teilte das Unternehmen bislang nicht mit. Allerdings dürfte es sich zumindest teilweise um die 84″ Digital-out-of-Home Screens handeln, die der Konzern weltweit in verschiedenen lokalen Märkten einsetzt.

Allerdings ist die Rede davon, dass Werbungtreibende ab Januar 2016 dynamische landesweite DooH Kampagnen buchen können. Seit dem vergangenen Jahr setzt JCDecaux in Dänemark verstärkt auf interaktive Elemente: Eine Kooperation mit PowaTag ermöglicht neue interaktive Out-of-Home-Kampagnen.

Die Plattform PowaTag nutzt eine Kombination von Technologien wie nach BLE arbeitende Bluetooth Beacons, digitale Audio-Wasserzeichen, visuelle Tags und Embedded Social Media-Links.

Quelle: invidis

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