DOOH als Motor

JCDecaux mit Wachstum 2015

Der französische Out of Home-Konzern, zu dem auch die Gewista gehört, konnte erneut die Umsätze deutlich steigern: im Segment Stadtmobiliar und bei DOOH-Kampagnen. Eine neue Dimension scheint angebrochen.

10,5 Prozent des Konzernumsatzes steuert mittlerweile das digitale Portfolio zu den Zahlen bei – fast 35 Prozent mehr als im Vorjahr. Gut abgeschnitten hat auch 2015 das Segment der Stadtmöbel, mit dem JC Decaux 43 Prozent seines Gesamtumsatzes generiert. Der bereinigte Umsatz stieg hier im Gesamtjahr um 9,3 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro (plus 4,5 Prozent organisch), allein im 4. Quartal 2015 liegt das Plus bei 11,9 Prozent (plus 4,3 Prozent organisch). Offenbar haben sich das verstärkte Engagement in den schnellwachsenden asiatischen Märkten sowie die Implementierung digitaler Flächen in Städten wie Hamburg, Köln, Helsinki und Edinburgh ausgezahlt.

Die Großflächenwerbung bleibt dagegen weiterhin eine Herausforderung, wofür JCDecaux die mangelnde Konsolidierung auf dem europäischen Markt und die schwierigen Marktbedingungen in Russland verantwortlich macht. Der bereinigte Umsatz sank im Gesamtjahr um 0,2 Prozent auf 457,9 Millionen Euro (minus 5,3 Prozent organisch), im 4. Quartal schlug ein bereinigter Umsatz von 134,1 Millionen (minus 2,3 Prozent organisch) zu Buche.

Für die nächsten Monate blickt der Konzern unter anderem auf die Integration des größten afrikanischen Außenwerbers Continental Outdoor Media, an dem JCDecaux zukünftig 70 Prozent der Anteile hält, sowie auf die Übernahme von Eye Catcher (Peru, 70 Prozent) und Cemusa (Spanien, Italien, Brasilien und Nordamerika). "Wir sind gut aufgestellt, um das Wachstum des Werbemarktes zu übertreffen und unsere Führungsposition in der Außenwerbebranche weiter auszubauen, indem wir gewinnträchtige Marktanteile erobern", so Jean-François Decaux, Vorstandsvorsitzer und Co-Chief Executive Officer von JCDecaux.

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