Werbung als unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor

2015: Untersuchung des Österreichischen Werberats belegt: Gut gemachte Werbung wird gern gesehen

Welche Art von Werbung wird gerne gesehen und welche weniger? Dieser Frage ist der Österreichische Werberat (ÖWR) mit einer eigenen Konsumentenstudie nachgegangen.

"Vor einiger Zeit erreichte uns die Studie "consumer perspectives on advertising" aus Kanada. Davon inspiriert, beschlossen wir eine solche Erhebung auch in Österreich durchzuführen.", erklärt ÖWR Vizepräsidentin Roswitha Hasslinger.

In einer repräsentativen Stichprobe fand eine umfassende Befragung statt. Erstmals können damit der Werbewirtschaft Daten und Fakten vorgelegt werden, was Konsumenten an Werbung schätzen und was sie stört. "Die absolute Mehrheit der Konsumenten nimmt Werbung als unverzichtbaren Wirtschaftsfaktor wahr", freut sich Hasslinger über das Ergebnis der Studie.

Keine Chance für Gewalt, Rassismus und Aggressivität
Mehr als drei Viertel der Befragten sind sich bewusst, dass Werbung den Absatz von Gütern und Dienstleistungen fördert, Arbeitsplätze schafft und Medien ohne Werbung nicht finanzierbar wären. Auch wird Werbung als wichtige Orientierungshilfe wahrgenommen. Sie macht auf neue Produkte und Aktionen aufmerksam, was dem Konsumenten wiederum dabei hilft, beim Einkauf Geld zu sparen.

Dennoch lassen sich die Österreicherinnen und Österreicher nichts vormachen. "Wir haben es mit mündigen Konsumenten zu tun, die sich von werblicher Übertreibung nicht beeindrucken lassen", analysiert ÖWR-Präsident Michael Straberger. Darüber hinaus wissen die Befragten auch genau, was sie auf einem Plakat oder in einem Werbespot nicht sehen wollen. So sind gewaltverherrlichende Darstellungen, Aggressivität in Bild und Wort sowie Darstellungen, die Menschen im Allgemeinen abwerten - aufgrund der Rasse, des Geschlechts oder des Alters, ein absolutes No-Go. So würde ein Großteil der Konsumenten ein Produkt oder eine Dienstleistung nicht kaufen, wenn dafür Werbung gemacht wird, die als unwahr, irreführend oder auch als aggressiv wahrgenommen wird.

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